Kurz gesagt
Eine Produktion folgt fast immer denselben Schritten: Briefing, Konzept und Text, Storyboard, Gestaltung, Ton, Animation, Korrektur und Export. Wie lange es dauert, hängt vor allem davon ab, wie schnell Inhalte und Freigaben kommen. Mit einem kurzen Interview statt eines langen Briefings und einem gemeinsamen Storyboard-Call geht es schneller.
Inhalt7
So läuft eine klassische Produktion
- Briefing: Du beschreibst Unternehmen, Zielgruppe, Ziel und Botschaft, meist in einem Dokument oder einem Workshop.
- Konzept und Text: Die Agentur entwickelt eine Idee und schreibt das Skript. Oft folgen mehrere Runden.
- Storyboard: Die Szenen werden Bild für Bild skizziert, passend zum Text.
- Gestaltung: Der Stil wird festgelegt, einzelne Bilder werden ausgearbeitet.
- Sprecher und Musik: Der Text wird eingesprochen, Musik und Geräusche kommen dazu.
- Animation: Die Bilder werden bewegt und mit dem Ton zusammengeführt.
- Korrektur und Export: Feedback wird eingearbeitet, dann wird der Film in den nötigen Formaten ausgegeben.
Jeder dieser Schritte braucht eine Freigabe. Je mehr Menschen mitreden, desto länger dauert es.
Wo die meiste Zeit verloren geht
Oft nicht in der Animation, sondern in der Abstimmung. Das Briefing-Dokument liegt zwei Wochen auf dem Schreibtisch, das Skript geht durch drei Abteilungen, und nach der Animation fällt jemandem auf, dass die Kernbotschaft nicht stimmt.
Die teuerste Änderung ist die späte. Was im Storyboard ein Satz ist, kostet in der fertigen Animation Tage. Deshalb lohnt es sich, die Idee früh gemeinsam festzulegen und erst dann zu produzieren.
Wie lange eine Produktion dauert
Das hängt weniger von der Animation ab als von den Freigaben. Klassische Produktionen ziehen sich oft über Wochen, weil Briefing, Skript und Feedback mehrmals hin- und hergehen.
Bei uns sind es 7 Werktage* ab vollständigem Interview und Storyboard-Freigabe. Das geht, weil die großen Entscheidungen vorher im Storyboard-Call fallen und nicht während der Produktion.
Was du vorbereiten solltest
Du brauchst kein fertiges Konzept. Aber auf diese Fragen solltest du eine Antwort haben:
- Ziel: Wen soll der Film überzeugen, und was soll diese Person danach tun?
- Angebot: Welches Produkt oder welche Leistung soll der Film verkaufen?
- Kunde: Welches Problem hat dein Kunde, bevor er zu dir kommt?
- Unterschied: Warum sollte man dich wählen und nicht einen anderen Anbieter?
- Freigabe: Wer entscheidet am Ende, und wer muss nur informiert werden?
Wenn du diese Fragen beantworten kannst, ist dein Briefing im Grunde fertig. Genau diese Fragen stellen wir dir im Interview, damit du nichts aufschreiben musst.
So läuft es bei sechzigsekunden
Wir haben den Ablauf auf drei Schritte verkürzt:
- Interview: Du beantwortest unsere Fragen in etwa 10 Minuten, wann du willst, gesprochen oder getippt. Ein Briefing-Dokument brauchst du nicht.
- Storyboard-Call: Wir rufen dich an, vereinbaren einen Termin und zeigen dir dein Storyboard. Wir arbeiten gemeinsam direkt an der finalen Idee. Du beauftragst erst, wenn sie dir gefällt.
- Film: In 7 Werktagen* bekommst du deinen Film, 60 Sekunden lang, im Quer- und im Hochformat, mit einer Korrekturrunde.
Wie jeder Schritt aussieht, zeigen wir im Ablauf.
Typische Fehler
- Zu viele Botschaften in einem Film. Ein Film, eine Botschaft.
- Entscheider, die erst am Ende dazukommen und alles wieder öffnen.
- Feedback erst am fertigen Film statt am Storyboard.
- Kein nächster Schritt: Der Film endet, ohne zu sagen, was der Zuschauer tun soll.
Checkliste für die Freigabe
Bevor du ein Storyboard oder einen Film freigibst, geh diese Fragen durch:
- Versteht jemand ohne Vorwissen in den ersten Sekunden, worum es geht?
- Kommt das Problem deines Kunden vor, in seinen Worten?
- Ist klar, was dein Angebot anders macht?
- Sagt das Ende genau, was der Zuschauer tun soll?
- Funktioniert der Film auch im Hochformat auf dem Handy?
Wenn du jede Frage mit Ja beantwortest, ist der Film bereit. Wenn nicht, ist das Storyboard der richtige Ort für Änderungen, nicht der fertige Film.
*7 Werktage ab vollständigem Interview und Storyboard-Freigabe.





